Abteilungen

Das Institut für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin am Knappschaftskrankenhaus Bochum verfügt zur Versorgung der Patienten im ambulanten und stationären Bereich über eines erfahrenes Team von Fachärzten. So wie der o.g. Name des Institutes es vorgibt sind auch die Fachärzte auf die Tätigkeitsbereiche verteilt. Eine ausführliche Darstellung der jeweiligen Schwerpunkte finden Sie unter den entsprechenden Seiten dieses Webauftrittes.

Bedingt durch die Struktur des Hauses ergibt sich ein großer neurointerventioneller Schwerpunkt. Eine weitere Besonderheit ist die PET-CT Abteilung. RuhrStim, die Ruhrepileptologie und der neuro-onkologische Schwerpunkt werden mit modernster Bildgebung versorgt, ebenso wie der allgemein-onkologische Schwerpunkt, die Transplantationsmedizin und die Unfallchirurgie. Das diagnostische Angebot wird durch die Zahnbildgebung und die Untersuchung von entsprechenden Augenerkrankungen abgerundet.

Neuroradiologie ist ein klinisch orientiertes Fachgebiet, welches sich sowohl mit der Diagnostik als auch mit der Therapie von Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) befasst. Das zentrale Nervensystem umfasst das Gehirn und das Rückenmark sowie auch die umgebenden Strukturen, wie den Schädel und die Wirbelsäule. Im Rahmen der diagnostischen Neuroradiologie werden radiologische Untersuchungen durchgeführt, um Krankheitsprozesse am Gehirn und am Rückenmark zeitnah und schonend zu erkennen.

Die moderne Radiologie bietet heute viel mehr Potenzial als das bloße Anfertigen von einfachen Röntgenbildern. Sie hat durch den rasanten technischen Fortschritt der letzten Jahre nunmehr mannigfaltige diagnostische und zunehmend auch therapeutische Möglichkeiten.

Auf diesen Seiten geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die einzelnen Verfahren und ermöglichen Ihnen einen Ausblick auf die umfangreichen Behandlungsmöglichkeiten verschiedener Erkrankungen, die Ihnen eine topaktuelle Radiologie anbietet.

Die Nuklearmedizin beurteilt die Funktionen von Zellen, Geweben, Organen und Organsystemen im lebendigen Körper unter Verwendung mit Radioisotopen markierter Medikamente (Radiopharmaka). Es werden im zeitlichen Verlauf nach Verabreichen des Radiopharmakons Ort und Konzentration der Radioisotope durch Messung der den Körper verlassenden schwachen radioaktiven Strahlung bestimmt. Für die Untersuchungen werden dabei jeweils nur geringste Stoffmengen verabreicht, sodass es zu keiner Störung der natürlichen Organfunktion kommt.

Die Magnetresonanztomographie, kurz MRT genannt, ist ein bildgebendes Verfahren, welches ohne die Verwendung von Röntgenstrahlen auskommt. Zur Bilderzeugung werden starke Magnetfelder sowie Radiowellen verwendet. Die hierdurch entstehenden Bilder zeichnen sich durch einen hohen Kontrast sowie eine exzellente Bildschärfe aus.